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Sommer

daucus

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Botanik

Die Wilde Möhre zeigt eine einzigartige Signatur: Inmitten der zahlreichen weissen Blüten der Dolde leuchtet die eine Blüte im Zentrum purpurrot — ein deutlich ausgeprägter Mittelpunkt. Nach dem Verblühen stülpt sich der Blütenschirm um: Die äusseren Blüten wölben sich zum Zentrum hin, bis ein geschlossenes kugeliges Gebilde entsteht, einem Vogelnest ähnlich. Eine derart auf den Mittelpunkt gerichtete Signatur ist einzigartig in der mitteleuropäischen Flora.

Botanische Daten

FamilieApiaceae (Doldenblütler)
OrdnungApiales
Wuchshöhe30–100 cm
BlütezeitJuni–September
StandortWegränder, Wiesen, Ödland; trockene bis frische Böden
VerbreitungEuropa, Westasien; in der Schweiz häufig bis 1500 m
Ceres-BeschaffungWildsammlung CH (homöopathische Dilution D6/D8/D12)
PflanzenteilBlühendes Kraut (homöop. Dilution)
VolksnamenWilde Möhre, Vogelnest, Queen Anne's Lace

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Die purpurrote Zentralblüte und die sich nach innen schliessende Fruchtdolde sind die stärkste Zentrierungs-Signatur unter allen heimischen Pflanzen. Die Wilde Möhre kann nur als homöopathische Dilution (D6/D8/D12-Mischung) verabreicht werden — als Urtinktur wirkt sie zu rasch und zu stark. Die Beziehung zu den Augen ist nicht als Gesichtssinn zu verstehen, sondern als 'Fenster der Seele' — die Wilde Möhre klärt den Blick bei seelischer Unausgeglichenheit.

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

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