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Gänseblümchen (Bellis perennis)
FrühlingSommerHerbst

Gänseblümchen

Bellis perennis

Unberührtheit, Unschuld, Unversehrtheit, Kindlichkeit

Botanik

Das Gänseblümchen besitzt einen einfachen, klaren Blütenbau als Prototyp einer kindlichen Blume: rein weisse Zungenblüten (im Aufblühen rosa) und ein einfacher gelber Scheibenkreis. Die Pflanze passt sich der Mahdhöhe an — wird der Rasen kürzer gemäht, bildet sie kürzere Stiele, scheint unverwüstlich. Die Kraft kommt aus einer ungewöhnlich widerstandsfähigen Blattrosette, die immer neue Kräfte mobilisiert. Die Blattstruktur zeigt scheinbar unvereinbare Eigenschaften: Weichheit und zugleich zähe Widerstandsfähigkeit.

Wirkprinzip

Die Wiederherstellung der verlorenen Unschuld

Das Gänseblümchen richtet sich auf die Bewahrung kindlicher Unschuld und Reinheit. So scheu und verletzlich es ist, kann es dennoch grosse Kräfte freisetzen, um die Folgen von Übergriffen auf die seelische und körperliche Unversehrtheit zu heilen. Es ist eine wunderbare Hilfe bei Verletzungen, die durch ungestüme Gewaltanwendung entstanden sind — auch als 'Arnika der Gebärmutter' bekannt.

Botanische Daten

FamilieAsteraceae (Korbblütler)
OrdnungAsterales
Wuchshöhe5–15 cm
BlütezeitMärz–November (fast ganzjährig)
StandortRasenflächen, Wiesen, Weiden; nährstoffreiche Böden
VerbreitungEuropa; in der Schweiz allgegenwärtig bis 2000 m
Ceres-BeschaffungWildsammlung CH
PflanzenteilBlühendes Kraut
VolksnamenGänseblümchen, Massliebchen, Tausendschön, Daisy

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Im Namen Massliebchen drückt sich das Mass-Halten in der Liebe aus — die Pflanze dosiert die Leidenschaftlichkeit und dämpft überschiessende Potenz. Das Gänseblümchen bewahrt seine kindliche Unversehrtheit trotz allem Getretenwerden. Als Heilpflanze hilft es bei Verletzungen, die durch ungestüme Gewalt entstanden sind — physisch wie seelisch.

Psychologische Signatur

PhaseAufbau

Die Wiederherstellung der verlorenen Unschuld

Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

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