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Frühling

Birke

Betula pendula

Qualität, Ästhetik, Polarität von Leben und Tod

Botanik

Die Birke wurde in Mythen als anmutig tanzende Jungfrau mit goldenem Haar dargestellt. Die geschmeidige Bewegung der Zweige im Wind, das goldgelbe Frühlings- und Herbstkleid und die reinweisse Rinde verkörpern reinen Tanz, Rhythmus und Qualität. Im Frühling versorgt sie ihren Stamm mit lebenserweckendem Saft (Birkenwasser). Die Blätter verbreiten einen besonders lieblichen, süsslichen Duft, der die Seele mit Verjüngungskräften durchströmt.

Wirkprinzip

Beweglichkeit und Ästhetik

Die Birke vereint die Gegensätze von Leben und Tod. Ihr Wesen ist Qualität — unter ihrem Einfluss empfindet die Seele Farben leuchtender, Töne klangvoller, Düfte aromatischer. Sie ist angezeigt, wenn die Welt als matt und grau empfunden wird oder der jugendliche Schwung nachlässt. Gleichzeitig erreicht sie auch den gegensätzlichen Typ, der zu leichtfüssig durchs Leben geht und tiefe Bindungen scheut. Die Birke aktiviert die Nierenfunktion und fördert tiefere Verbindung mit dem Leben.

Botanische Daten

FamilieBetulaceae (Birkengewächse)
OrdnungFagales
Wuchshöhe15–25 m (Baum)
BlütezeitApril–Mai
StandortLichte Wälder, Moorränder, Pionierflächen; anspruchslos, bevorzugt sandige Böden
VerbreitungEuropa, Westasien; in der Schweiz häufig bis 2000 m
Ceres-BeschaffungWildsammlung CH
PflanzenteilJunge Blätter
VolksnamenHänge-Birke, Sandbirke, Weissbirke, Silver Birch

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Tanz ist Rhythmus, Schwingung, Vibration. Anmutiger Tanz und ästhetische Gestalt sind Ausdruck reiner Qualität — von Seelenkraft, die alle Gegensätze (Leben und Tod, jung und alt, Auf- und Abbau) vereint. Darum ist Birke das angezeigte Mittel, wenn die Welt als matt und grau empfunden wird.

Psychologische Signatur

PhaseBewahrung

Beweglichkeit und Ästhetik

Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

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