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Efeu (Hedera helix)
HerbstWinter

Efeu

Hedera helix

Selbsterkenntnis, Überwindung von Angst, Anklammerung und Freiheit, Verbindung von Unterbewusstsein und Bewusstsein

Botanik

Der Efeu wächst — im Gegensatz zu allen anderen Pflanzen — ins Dunkel, weg vom Licht. Seine juvenilen fünflappigen Blätter zeigen mit den Spitzen nach unten (Symbol der Schattenwelt). Nach Jahren erreicht er die Baumkrone und entwickelt dort adulte, eiförmige Blätter — eine zweite Blattform für die Lichtsphäre. Er blüht im Oktober am Tor zum Winter und lässt seine Früchte in der Winterkälte reifen. Sein hoher Jodgehalt (sonst nur bei Meerespflanzen) steht für die Bewusstsein ermöglichende Schilddrüsenfunktion.

Wirkprinzip

Erkenntnis des Schattens

Das Wesen des Efeus verbindet den im Dunkeln liegenden Pol des Unbewussten mit dem Pol des Bewussten. Er löst psychisch bedingte Krampfzustände der Atmungsorgane und befreit die Atmung. Die unbewusste Angst führt zur Enge in Seele und Körper; Efeu hilft, die Schatten des Unbewussten zu integrieren. Die Schilddrüse ist das Schlüsselorgan für diese Verbindung.

Botanische Daten

FamilieAraliaceae (Araliengewächse)
OrdnungApiales
Wuchshöhebis 20 m (Kletterpflanze)
BlütezeitSeptember–Oktober
StandortWälder, Mauern, Baumstämme; schattige, feuchte Standorte
VerbreitungEuropa, Westasien; in der Schweiz häufig bis 1200 m
Ceres-BeschaffungWildsammlung CH
PflanzenteilBlätter
VolksnamenEfeu, Gemeiner Efeu, Eppich, Wintergrün, Ivy

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Zwei Blattformen = zwei Welten: die fünfzackigen Sterne der Unterwelt (Unterbewusstes) und die eiförmigen Blätter der Lichtsphäre (Bewusstes). Der Efeu durchdringt die Schattenwelt und trägt ihr Wesen ans Licht — die tiefgründige Bedeutung seines Jodgehalts für die Schilddrüse als Organ der Bewusstwerdung.

Psychologische Signatur

PhaseMetamorphose

Erkenntnis des Schattens

Aus: «Psyche des Menschen und Signatur der Heilpflanzen» — R. & H. Kalbermatten

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

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