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Sommer

thymus-vulgaris

thymus-vulgaris

Botanik

Thymian gehört zu den Lippenblütlern, die das Element der Sonnenwärme in Substanzform assimiliert haben. Auf die Zunge genommen, breitet sich ein mildes, doch lang anhaltendes Brennen aus — nicht feurig und heftig, sondern gleichmässig und tragend wie eine Glut, die bis in Lungen und Magen vordringt. Die kleinen Blätter sind dicht am holzigen Stämmchen angeordnet. An heissen Standorten verdichtet sich das Aroma zu einer durchdringenden Wärmewolke.

Botanische Daten

FamilieLamiaceae (Lippenblütler)
OrdnungLamiales
Wuchshöhe10–40 cm
BlütezeitMai–Oktober
StandortTrockene, sonnige Felsen und Magerrasen; kalkreiche, durchlässige Böden
VerbreitungWestliches Mittelmeergebiet; in Mitteleuropa als Gewürz kultiviert
Ceres-BeschaffungBio-Anbau / Wildsammlung Mittelmeer
PflanzenteilBlühendes Kraut
VolksnamenEchter Thymian, Gartenthymian, Quendel, Thyme

Signatur & Wirkung

Von der Gestalt zur Heilkraft

Die Glutqualität — gleichmässig, tragend, nicht feurig-heftig — unterscheidet Thymian von anderen Wärmepflanzen. Die psychische Entsprechung ist Zuwendung und Anerkennung (nicht Leidenschaft). Mangel an seelischer Wärme und Aufmerksamkeit oder physische Kälte führen zu Anfälligkeit der Atemwege — hier wirkt Thymians stetige Glut heilend.

Das Mörserverfahren

Schonend, kalt, vollständig.

Ceres stellt Urtinkturen nach einem einzigartigen Verfahren her: Frische Pflanzen werden in einem speziellen Mörser von Hand verarbeitet — ohne Hitze, ohne maschinelle Zerkleinerung. So bleiben die empfindlichen Wirkstoffe in ihrer natürlichen Komplexität erhalten. Die Mazeration erfolgt in biologischem Alkohol über mehrere Wochen. Das Ergebnis ist eine Urtinktur, die das vollständige Wirkstoffspektrum der Pflanze bewahrt.

thymus-vulgaris von Ceres

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